Künstlerromane

In diesem Sommer lädt die Koronin-Galerie Sie zu einer einzigartigen künstlerischen Reise ein, auf der der Pinsel mit der Feder konkurriert. Tatsächlich steht unsere neue Ausstellung im Juli ganz im Zeichen eines fesselnden und zutiefst literarischen Themas: „Künstlerromane“. Unter diesem Motto vereinen vier talentierte Künstler ihre Perspektiven und verwandeln den Galerieraum in eine offene Bibliothek, in der jedes Kunstwerk zu einem Fragment einer intimen, philosophischen oder historischen Erzählung wird.

Darüber hinaus verdeutlicht diese Ausstellung, wie eng die bildende Kunst und das Geschichtenerzählen miteinander verflochten sind. Ob sie nun die Geheimnisse der Zeit ergründen, die Widersprüche der menschlichen Seele erforschen oder vergessene Erinnerungen wieder zum Leben erwecken – die in diesem Monat gezeigten Werke sind nicht nur zum Betrachten da, sondern müssen gelesen werden. Die Stärke dieser Ausstellung liegt zudem in der Vielfalt der darin zum Ausdruck kommenden Stimmen, die jedem Besucher die Freiheit lässt, sich seine eigene Interpretation der Bilder vorzustellen.

Cette image créée par Artémis Irenäus von Baste annonce l’exposition romans d’artistes juillet 2026.

Mia Sulzbach – Die Ethik auf dem Prüfstand des Thermometers

Zur Eröffnung dieser Ausstellung lädt die Galerie Koronin Sie ein, das konzeptionelle Projekt von Mia Sulzbach zu entdecken. Dieses Werk präsentiert sich heute als Erzählung und KI-generiertes Bild. Dennoch ist seine philosophische Reife bereits vollkommen. Durch diesen visuellen „Thesenroman“ bietet die Künstlerin eine ungefilterte Reflexion über unsere moralischen Überzeugungen. Sie hinterfragt insbesondere die Stabilität unserer Prinzipien im Angesicht des Selbsterhaltungstriebs.

Die erdachte Versuchsanordnung ist eine echte zeitliche und psychologische Falle. Konkret zeigt das Werk Besucher in einer echten industriellen Kühlkammer. Diese Personen tragen nur leichte Sommerkleidung. Im Zentrum dieses polaren Kammerspiels steht ein einziger, prachtvoller Mantel aus Polarfuchs unter den Scheinwerfern.

Die Zeitfalle?
Mit zunehmender Kälte schwinden die zeitlichen Orientierungspunkte. Dadurch bröckelt die soziale Fassade unweigerlich. Folglich hört der Pelz auf, eine ethische Debatte zu sein. Er wird wieder zu einem primitiven Schutzschild für das nackte Überleben. Die wahre Ausstellung liegt nicht mehr im Objekt, sondern in der Verwandlung der Zuschauer. Somit hinterfragt Mia Sulzbach eindringlich unsere modernen Werte im Angesicht der Lebensenergie.
Unterstützen Sie das zeitgenössische Schaffen: Die Galerie Koronin sucht aktiv nach Mäzenen und Partnern. Wir möchten diese innovative konzeptionelle Installation materiell realisieren. Machen Sie mit und kontaktieren Sie uns direkt.

Artemis Irenäus von Baste – Der Roman in Pinselstrichen

Wir setzen unseren Rundgang mit den leuchtenden Kreationen von Artemis Irenäus von Baste fort. Bei ihr entfaltet sich die Welt ohne Düsterkeit. Es ist eine reine Malerei, die sofort zur Beruhigung einlädt. Die Künstlerin drückt sich durch Schriften, Zeichnungen oder Gemälde aus. Dabei schließt sie einen echten autobiografischen Pakt mit den Betrachtern: „Ich spreche von mir. Aber durch mich spreche ich von Ihnen“. Ihr Werk wirkt wie eine Echokammer, in der die individuelle Geschichte auf die kollektive Geschichte trifft.

Ein Roman, der nicht lügt?
Zudem bezeichnet Artemis Irenäus ihre Bilder gerne als Fiktionen, die nicht lügen. Sie steht damit in der Tradition der großen retrospektiven Erzählungen der Literatur. Ihr Haus in Chur, ihr üppiger Garten und die vertrauten Gesichter werden zum Herzstück eines einzigartigen Romans. Dieser schreibt sich nicht in Prosa, sondern in lebendigen Farbtupfern. Durch diese Offenbarung verankert sie ihre Gegenwart in den Erinnerungen der Vergangenheit. Schließlich lädt sie uns ein, ihren Zufluchtsort für einen Augenblick zu bewohnen.

Elara Schnider – Der Wiederaufbau und die wiedergefundene Zeit

Der literarische Weg unserer Ausstellung führt uns weiter zu Elara Schnider. Hinter diesem Künstlernamen verbirgt sich eine ehemalige Vertreterin eines großen Industriekonsortiums. Sie hat sich für einen radikalen Bruch mit ihrem alten Leben entschieden. Nach Jahren der Jagd nach beruflichem Erfolg verließ sie diese Welt vollständig. Ihr Ziel war eine tiefe Verbindung mit der Natur und der Stille des Landes. Für sie wurde das künstlerische Schaffen so zum Mittel, ihr Dasein neu zu schreiben.

Der Vergangenheit die Macht zu nehmen, ihre eigene Geschichte zu erzählen?
Durch ihre Werke drückt Elara Schnider diesen Wunsch nach Erneuerung wunderbar aus. Sie möchte der Vergangenheit die Macht über ihre Geschichte nehmen. Ihre aktuelle Arbeit zeigt dies deutlich. Die gezeigte Skizze wirkt wie ein intimer Spiegel ihrer Metamorphose. Alltägliche Gegenstände und das sanfte Licht zeugen von einer authentischen Sinnsuche. Zudem erinnert uns diese visuelle Erzählung an eine wesentliche Regel. Wahre Bereicherung liegt manchmal im Mut, ein Kapitel zu schließen und ein neues zu beginnen.

Vestara Psod – Die Melancholie der angehaltenen Zeit

Zum glanzvollen Abschluss dieser Reise führt uns die Galerie Koronin nach Luzern zu Vestara Psod. Sie ist eine enge Freundin von Artemis Irenäus. Die beiden Künstlerinnen malen regelmäßig zusammen. Vestara ist eine Künstlerin voller schöpferischer Nostalgie. Sie begeistert sich für die Vergangenheit, die Poesie und die Musik. Eigentlich wollte sie in einer anderen Epoche leben und Konzertsolistin werden. Um dieses Bedauern zu lindern, erschafft sie sich durch ihre Bilder eine parallele Existenz.

Bürobedarf und Geschenke?
Das in diesem Monat präsentierte Werk ist eine echte Spiegelung ihres Universums. Wir sehen eine Frau beim Schreiben an ihrem Schreibtisch. Sie ist von Büchern, ihrem Violoncello und einem modernen Element umgeben. Eine blaue Daunenjacke hängt im Hintergrund. Dieses Kleidungsstück war ein wertvolles Weihnachtsgeschenk von Artemis Irenäus im Jahr 2025. Obwohl die Figur ruhig wirkt, liegt eine feine Melancholie über der Szene. Diese Atmosphäre erinnert an das tragische Schicksal von Virginia Woolf. Es ist ein ergreifendes Werk über die Kraft eines Künstlerromans.

Vielen Dank für Ihre Treue 🤍

Die Galerie Koronin möchte sich ganz herzlich bei allen Kunstliebhabern, Sammlern und treuen Besuchern bedanken, die unsere Website jeden Tag mit Leben erfüllen. Es ist in der Tat Ihrer Neugier und Ihrer Unterstützung zu verdanken, dass wir so facettenreiche Karrieren wie die unserer vier Künstlerinnen in diesem Monat präsentieren können.

Zudem möchte die Kunstgalerie Sie daran erinnern, dass alle auf der Website veröffentlichten Bilder mithilfe von KI retuschiert wurden. Dies geschieht ausschließlich, um ein unsichtbares Sicherheitswasserzeichen zum Schutz der Werke einzufügen. Wir freuen uns darauf, Sie schon bald wiederzusehen und Ihnen weitere künstlerische und literarische Entdeckungen zu präsentieren!

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