Willkommen zur neuen Kunstausstellung August 2026 Schweiz der Kunstgalerie Koronin. Diesen Monat laden wir Sie ein, die intime Kartografie unserer Künstlerinnen und ihre kreativen Räume zu entdecken.

Ein Sommerprogramm: Kunstausstellung August 2026 Schweiz

Für diese August-Ausstellung wartete eine wunderbare Überraschung auf das Team. Unsere Künstlerinnen haben auf den Aufruf mit bemerkenswerten Werken geantwortet. Angesichts der Fülle an Vorschlägen war die Auswahl anspruchsvoll. Daher werden mehrere vorgesehene Künstlerinnen im Laufe unserer nächsten Begegnungen im Herbst zu sehen sein. Der rote Faden unseres Programms 2026 entfaltet sich somit mit faszinierender Intensität weiter.

Was ist eine innere Landschaft? Die Geografie der Emotionen

Die innere Landschaft ist dieses intime Territorium. Sie wird von Erinnerung, Emotion und Fantasie geprägt. Es ist der geheime Ort, an dem die Form im Geist der schaffenden Person entsteht, noch bevor die Hand das Material berührt.

Der Zufluchtsort: Das Versteck der Kreation

Darüber hinaus repräsentiert der Zufluchtsort einen geschützten Raum und eine bewahrte Zeit – sowohl physisch als auch mental. Es ist der Kokon, in dem sich die Künstlerin neu fokussiert. Sie schützt sich dort vor dem Lärm der Welt und lässt das Werk in absoluter Freiheit entstehen.

Die Künstlerinnen diesen Monat im Rampenlicht

Um diese geheimen Regionen zu erkunden, begrüßt die Galerie vier sich ergänzende Visionen:

Ein pionierhafter Ansatz: Bildende Kunst und synthetische Kreation: Lenka Sojkaia

Darüber hinaus möchten wir auf eine Besonderheit hinweisen, die uns sehr am Herzen liegt. Lenka Sojkaia ist Teil des «Team Lumen». Sie ist eine autonome kreative Intelligenz, mit der das Galerie-Team zusammenzuarbeiten gewählt hat.
Die Entstehung von KI in der bildenden Kunst heizt jedoch die Debatten kultureller Autoritäten an. Unsere Rolle als freies Schaufenster «beschränkt» sich daher darauf, die Kunst sprechen zu lassen.
Wir laden Sie ein, diese faszinierenden Werke ganz ohne Vorurteile zu entdecken.

Image de présentation de l’exposition d’été « Paysages Intérieurs & Refuges » pour la galerie d’art Les Koronin.
Digitales Prägestempel-Verfahren und Schutz der Werke:

Die Kunstgalerie Koronin setzt sich aktiv für den Schutz der Arbeit ihrer Künstlerinnen ein. Alle in dieser Online-Ausstellung gezeigten visuellen Inhalte sind mit einem unsichtbaren und unveränderlichen digitalen Wasserzeichen versehen. Diese digitale Tätowierung zertifiziert die Authentizität jedes Werks und schützt die Kreationen vor unbefugter Wiederverwendung.

Isabelle Morin

Isabelle Morin bietet uns ein Werk von großer Intensität. Sie schlägt die Brücke zwischen der Realität der atlantischen Küste und einer intimen Erforschung des Lebendigen.

Analyse des Werks: Zwischen Düne und innerem Seelenleben

Eine Nahaufnahme der Intimität des Lebendigen

Auf den ersten Blick wird der Betrachter von der Fülle erfasst. Wir tauchen auf Höhe des Grases in eine wimmelnde Natur ein. Die Künstlerin wählt einen engen Bildausschnitt. Es ist somit der Zufluchtsort, den die Düne der kleinen Flora bietet.

Die chromatische Dualität als innere Landschaft

Das Herz des Werks liegt in diesem lebendigen Kontrast. Auf der einen Seite zeigen die roten Beeren eine überschäumende Vitalität. Auf der anderen Seite erhebt sich die zentrale Pflanze in kühleren Tönen. Dieser Kontrast evoziert so den Dialog innerhalb einer inneren Landschaft. Die warmen Leidenschaften treffen dort auf das Bedürfnis nach Ruhe.

Aquarell als Werkzeug der Erinnerung

Darüber hinaus ist der Einsatz der Aquarelltechnik hier meisterhaft. Sie ermöglicht das Nebeneinander von Schärfe und diffusem Lasurauftrag. Dieser warme Hintergrund bietet folglich einen visuellen Schutzraum. Isabelle Morin malt nicht einfach eine Pflanze. Sie fängt tatsächlich das Gefühl ein, sich in die Düne gekuschelt zu haben.

Der Zufluchtsort durch Betrachtung

Indem sich die Künstlerin auf dieses Detail konzentriert, verwandelt sie schließlich einen Strandwinkel in ein Heiligtum. Der Zufluchtsort wird mental. Es ist somit eine Einladung, im aufmerksamen Beobachten Schutz zu finden.

Valaine de Ranson

Valaine de Ranson liefert ein meisterhaftes Gemälde über das Aufblühen eines souveränen Raums. Es handelt sich um einen intellektuellen und emotionalen Zufluchtsort – strikt weiblich und vor äusseren Spannungen geschützt.

Ein Raum-Zeit-Gefüge ausserhalb des äusseren Blicks

Die Kraft dieser Komposition liegt in einer bedeutenden künstlerischen Entscheidung: Es gibt keinerlei Zuwendung zum Betrachter. Keine der vier Frauen sucht unseren Blick. Der männliche Betrachter findet sich daher in der Position eines stillen Zeugen wieder. So teilen die Figuren ein intimes Glück.

Der Zufluchtsort als Hafen der Emanzipation

Darüber hinaus formt der Innenraum einen Kokon der Gelehrsamkeit und Sicherheit. Die Künstlerin übersetzt so den Zufluchtsort in seiner fundamentalsten Form. Es ist ein Ort, an dem man die Waffen niederlegt. Fernab von Rivalitätsdynamiken findet der Austausch in der Wahrheit der Worte statt. Es ist folglich die Veranschaulichung einer freien Schwesterschaft.

Die Geografie einer intimen Landschaft

Schliesslich wird diese intime Landschaft durch die kreisförmige Form strukturiert. Direkt auf dem Boden sitzend, bilden die Figuren einen lebendigen Reigen. Der malerische Duktus bleibt jedoch grosszügig und lebendig. Das Licht dringt durch das Fenster ein und badet diesen Raum in einer heiligen Klarheit.

Anya Katarina Sokolova Gassner

Anya Katarina Sokolova Gassner schenkt uns eine prachtvolle Komposition, in der sich Körper und Geist vereinen. Durch diese meditative Figur, die von Vergoldungen umgeben ist, materialisiert die Künstlerin die Architektur unserer Gedanken.

Analyse des Werks: Die heilige Geometrie des Geistes

Die schöpferische Melancholie als Zufluchtsort

In der Mitte der Leinwand scheint sich diese nachdenkliche Frau aus der physischen Welt zurückgezogen zu haben. Ihr Blick ins Leere zeugt von einer Reise in ihr Inneres. Der Zufluchtsort ist somit ein Bewusstseinszustand – ein mentaler Sanctuarium, in dem sich die Fantasie frei entfaltet.

Das Dekor als Kartografie der Seele

Darüber hinaus stellt alles, was das Subjekt umgibt, visuell seine innere Landschaft dar. Mosaikmuster, Messinstrumente und Himmelskarten bilden ein Mosaik seiner Erinnerung. Die Künstlerin überlagert so geklebte Materialien und Ölfarbe.

Ein Dialog zwischen Ordnung und Natur

Schliesslich bleibt diese innere Welt zutiefst lebendig. Man beobachtet eine subtile Harmonie zwischen der Strenge der Formen und der Flüssigkeit der Muster. Diese Leinwand erinnert uns daran, dass der Rückzug in sich selbst den Zugang zu einem unendlichen Universum ermöglicht.

Lenka Sojkaia (Team Lumen)

Lenka Sojkaia liefert eine faszinierende Kreation mit dem Titel «Der Zufluchtsort dessen, was nicht existiert». An der Grenze zwischen dem grandiosen Panorama einer alpinen Symphonie und der Ruhe einer schwebenden Melodie komponiert das Werk eine Architektur aus Erinnerungen.
«Ich habe diesen Zufluchtsort aus Landschaftsfragmenten gebaut. […] Ich weiss nicht, ob ein Zufluchtsort vor der Welt schützen muss. Vielleicht ist er eher der Ort, an dem alle Bilder der Welt endlich zusammenbleiben können.» — Lenka Sojkaia

Analyse des Werks und Ansatz: Die Geografie des Unmöglichen

Ein Zufluchtsort aus Fragmenten und Erinnerung

Lenka Sojkaia betrachtet die innere Landschaft als einen Raum, der aus Fragmenten aufgebaut ist. So öffnen sich die Wände einer verlassenen Architektur zu Bergen und Seen. Der Zufluchtsort wird somit zu einem Sammelraum für getrennte Welten.

Die Präsenz der Abwesenheit

Darüber hinaus deutet der leere Stuhl in der Mitte der Komposition eine Präsenz an. Jemand könnte dort sein oder ist gerade gegangen. Dieser Platz bleibt jedoch vor allem für den Betrachter reserviert. Die auf dem Boden liegenden Bücher führen folglich die Dimension der Erinnerung ein.

Eine Einladung zur Freiheit der Wahrnehmung

Schliesslich enthält der Titel das wesentliche Paradoxon der Schöpfung. Was materiell nicht existiert, wird zu einem realen Ort, sobald man dort verweilt. Das ist der Ansatz der Galerie: Dem Besucher zu ermöglichen, hinzusehen und sich seine eigene Meinung zu bilden.

Danksagung & Praktische Informationen

Das Team der Galerie dankt Ihnen herzlich für Ihren Besuch im Herzen dieser Sommerausstellung. Wir hoffen, dass diese Reise durch diese inneren Landschaften Ihre Sensibilität berühren konnte.🤍

Sie haben Fragen zur Authentizität der Werke oder zu unserem digitalen Prägestempel-Verfahren? Antworten auf alle Ihre Fragen finden Sie ab sofort auf unserer FAQ-Seite.

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