Claudio Giulianelli

Was der Künstler über sein Werk sagt

Über meine Malerei zu sprechen, ist eine feinfühlige Aufgabe – zu verstehen, wie die Figuren auf meinen Leinwänden entstehen und Form annehmen, ist eine ständige Suche. Meine Liebe zur alten Kunst entstand in meiner Kindheit, während der Sommer, die ich in Porto Ercole in der Toskana verbrachte. Die alten Fischer erzählten dort die Legende vom Tod Caravaggios: Sie sagten, dass man ihn in manchen Vollmondnächten auf einem Pferd am Ufer von Cala Galera entlanggaloppieren sehen könne.

Dieser Maler hat mich tief im Inneren geprägt, bis in meine DNA hinein. Ich begann, seine Werke einzeln zu studieren und jede Komposition sowie jedes Detail seiner Technik zu analysieren.

Eines Tages bemerkte ich dann während des Kunstunterrichts in der Schule ein Poster über Belgien, das hinter meiner Lehrerin hing. In einer Ecke befand sich ein Detail eines Gemäldes von Hieronymus Bosch.

Ich war völlig verblüfft. Ich dachte, es handle sich um einen zeitgenössischen Maler, so modern wirkte diese surrealistische Ader auf mich, während sie gleichzeitig altes Wissen vermittelte. Seine Art, einen Menschen mit einem Fischkopf darzustellen, hat mich fasziniert. Seine magische und hermetische Welt öffnete sich mir und drang tief in meine Haut und meinen Geist ein.

Biographie

Claudio Giulianelli wurde 1956 in Rom geboren und wandte sich zunächst einem Chemiestudium zu, bevor seine leidenschaftliche Hingabe zur traditionellen Kunst die Oberhand gewann.
Als begeisterter Autodidakt analysierte er akribisch die Meisterwerke der flämischen Meister (Hieronymus Bosch, Jan van Eyck, Pieter Bruegel der Ältere) und des italienischen Barock. Regelmäßige Besuche der Römischen Kirchen und Museen ermöglichten es ihm, Licht und Materie bei Caravaggio zu studieren.

Sein künstlerischer Weg bereicherte sich im Kontakt mit Malern wie Delfo Previtali, Guido Razzi oder Armando De Stefano sowie auf seinen Reisen durch ganz Europa, um die großen Meister zu betrachten.

1992 richtete er sein Atelier in Corchiano ein, einem Dorf antiken Ursprungs in der Provinz Viterbo. Als Mitbegründer des Vereins und der Galerie Mega Art wird er heute von mehreren internationalen Galerien vertreten, insbesondere in England (Sulis Fine Art) und in China (Art Bank).

Werdegang & Ausstellungen (Auswahl)

Eine starke internationale Präsenz

Claudio Giulianelli genießt weltweite Bekanntheit durch Ausstellungen, Messen und Privatverkäufe, die weltweit organisiert werden (Italien, USA, China, Großbritannien, Vereinigte Arabische Emirate, Frankreich, Monaco, Österreich, Kolumbien, Türkei, Australien).

  • Auswahl an Einzelausstellungen:

    • 2023: Lojelo Gallery (Volterra) und Maison D’Art (Padua, Italien)

    • 2017: Espace Art Gallery (Brüssel, Belgien) und Manni Art Gallery (Venedig, Italien)

    • 2015: The Montage Art Gallery (London, Vereinigtes Königreich)

    • 2013: Art Hub (Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate) – Künstlerresidenz

    • 2011: Redstar-Kulturzentrum (Hangzhou / Shanghai, China)

  • Messen, Biennalen und wichtige Veranstaltungen (Auswahl):

    • 54. Biennale von Venedig (Italienischer Pavillon, Turin, kuratiert von Vittorio Sgarbi)

    • Carrousel du Louvre (Paris, Frankreich)

    • International ArtExpo & Jadite Galleries (New York, USA)

    • Art Nation & Blackburn Gallery (Miami, USA)

    • West Lake Art Fair (Hangzhou, China) & Beijing Art Expo (Peking, China)

    • International Art Fair (Istanbul, Türkei) & Innsbruck Art Fair (Österreich)

    • 4. GEMLUC-Kunstwettbewerb (Monte Carlo, Fürstentum Monaco)

Werke in öffentlichen und kirchlichen Sammlungen

Der Einfluss Caravaggios und seine Meisterschaft in der sakralen Kunst haben Claudio Giulianelli dazu veranlasst, bedeutende Werke für religiöse Bauwerke, Museen und staatliche Institutionen zu schaffen:

  • Kanzlerpalast (Vatikan, Rom): Gemälde „S. Girolamo scrivente“.

  • Private päpstliche Audienz: Persönliche Übergabe eines Kreuzigungsbildes an Seine Heiligkeit Johannes Paul II.

  • Kirchen und Sakralbauten (Italien und Österreich): Die Kirchen Sankt Pius V., Sankt Johannes Leonardi und Sankt Barbara in Rom; die Abtei von Casamari; die Sankt-Laurentius-Kirche (Ybbs an der Donau, Österreich).

  • Institutionen & Museen: Latino Art Museum (Pomona, Los Angeles), Temecula Art Foundation (Kalifornien), Museo Contea del Caravaggio (Sizilien), Fondation Arte Fiera (Istanbul).

Sie finden unseren Künstler auch unter:

Sulis Fine Art – England

Mega Art Gallery -Corchiano VT

Was die Kritik sagt (300 Magazine, New York):

«Claudio Giulianelli entwickelt einen einzigartigen Stil, der Realität und Mystizismus, Symbolismus und Surrealismus miteinander verschmilzt.

Seine spektakulären Gemälde ermöglichen es dem Betrachter, über die ästhetische Schönheit hinauszugehen, um tiefe Bezüge zur zeitgenössischen Gesellschaft und zum menschlichen Verhalten zu offenbaren.»

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