Erste Ausstellungsperiode: 04. November bis 04. Dezember 2026
Wegen der riesigen Begeisterung und der Fülle an grossartigen Kunstwerken verlängert die schweizerisch-französische Galerie Les Koronin dieses Ereignis sehr gerne. Ursprünglich war die Ausstellung nur für einen Monat geplant. Aus diesem Grund erstreckt sich die Schau nun ausnahmsweise über zwei aufeinanderfolgende Monate, vom 04. November 2026 bis zum 04. Januar 2027, mit zwei unterschiedlichen Künstlergruppen. Grüezi und herzlich willkommen zu diesem besonderen Einblick!
Das Konzept: Eine feinfühlige Erkundung der Zeit, zeitgenössischer Ruinen und dessen, was wir hinterlassen. Deshalb lädt dieser doppelte Ausstellungszeitraum die Besucherinnen und Besucher zu einer tiefen Betrachtung über das Gedächtnis von Orten ein. Von der Malerei bis zu visueller Kunst enthüllt jeder Monat neue Geschichten. Es lohnt sich garantiert, vorbeizuschauen!
Der Abdruck auf den Körpern und das Lob der innegehaltenen Zeit
Bildende Kunst: Zwischen Körper, Langsamkeit und Erinnerung
Zudem hinterfragt diese Ausstellung das Gedächtnis durch das Prisma des Menschen. Die Künstler beobachten weit mehr als einfache Materie. In der Tat betrachten sie die Spuren der Zeit — der Vergangenheit wie der Zukunft —, die in Körper und Gesten graviert sind.
Folglich ist dies eine Einladung zum Innehalten und Geniessen. Es ist eine Kunst der entschleunigten Zeit. Dadurch kommt das an die Oberfläche, was das Vergessen uns zu rauben sucht. Angesichts der verstreichenden Zeit verweilt der Blick. Man fühlt und denkt neu darüber nach, was bleibt.
Der Auftakt dieser Erkundung begrüsst herzlich die Werke von:
-
Gilles Roux
-
Marie Isabelle
-
Valaine de Ranson
-
Barbara Le Louverot
gilles-georges-roux-atlas-lhc-galerie-art-koronin.jpg
Gilles Roux : ATLAS – 2025 100x100cm, acrylique.
valaine-de-ranson-nu-feminin-galerie-art-koronin.jpg
Valaine de Ranson – L’empreinte du temps et l’éloge, 150 x 155cm, 2015.
barbara-le-louverot-vanites-modernes-galerie-art-koronin.jpg
Barbara Le Louverot, Vanités modernes (accumulation de sacs et chaussures), acrylique et plâtre sur carton épais, 80 x 55 cm, 2026.
Gilles Roux
Gilles Georges Roux – Meta-Buchmalerei eines Quantenheiligtums
An der Schnittstelle von Grundlagenphysik und mittelalterlicher Fabel erforscht Gilles Georges Roux das Gedächtnis der Zeit. Dazu nutzt er das Prisma eines besonderen Alter Egos: Gilles de Rouxville, ein Kopistenmönch des 14. Jahrhunderts aus Cluny. Aus diesem Grund verwandeln sich in seinen Meta-Buchmalereien die riesigen Architekturen des Large Hadron Collider (LHC) am CERN in gotische Rosetten und heilige Mandalas.
Deshalb führt sein lebendiger Strich die menschliche Empfindsamkeit gegenüber der Präzision der Maschinen wieder ein. Mit seinem Hauptwerk ATLAS errichtet der Künstler den Teilchendetektor als silbernen Riesen. Seine Stahlsäulen halten die Zeit an. Schliesslich ist dies eine ergreifende bildnerische Meditation – ein echter Hingucker für alle Kunstbegeisterten!
Analyse des Werks: ATLAS von Gilles Georges Roux
-
Zunächst betrachten wir das vom Künstler gewählte Hauptwerk: ATLAS (2025), ein Acrylgemälde auf Leinwand im Format 100 x 100 cm. Einerseits fängt die visuelle Komposition die monumentale Geometrie des berühmten CERN-Detektors ein. Das Werk errichtet einen „silbernen Riesen“, dessen acht Stahlsäulen einen dunklen Himmel tragen. Auf diese Weise verwandelt sich die mechanische Struktur unter dem Pinsel in eine gotische Rosette von grosser Strenge.
-
Darüber hinaus spielt der Künstler subtil mit thermischen und symbolischen Kontrasten. In der Tat betont der Text die Dualität dieser Architektur. Hier koexistieren die „absolute Kälte“ des Gehäuses und das „glühende Plasma“ in seinem Inneren.
-
Schliesslich überschreitet Gilles Georges Roux durch diese kühne Verbindung von Grundlagenphysik und Buchmalerei die einfache wissenschaftliche Illustration. Dadurch wird das Werk zu einer zeitlosen Meditation über das Gedächtnis der Maschinen und lädt zum Staunen ein.
Valaine de Ranson – Der Abdruck der Zeit und das Lob der enthüllten Weiblichkeit
Zunächst taucht uns dieses Ölgemälde von Valaine de Ranson in eine intime Betrachtung des weiblichen Körpers im Wandel der Jahre ein. Tatsächlich thematisiert die Künstlerin mit grosser Behutsamkeit das Gefühl der Verletzlichkeit durch das Altern. Diese Veränderungen werden oft fälschlicherweise als Identitätsverlust wahrgenommen.
Dennoch verwandelt die Komposition diese Introspektion in eine echte Suche nach Gelassenheit. Durch einen lebendigen und grosszügigen Pinselstrich werden die Spuren der Zeit auf der Haut zu wertvollen Relikten.
Darauf baut sich eine neue Anmut auf. Der in sich gekehrte Körper verbirgt sich nicht. Im Gegenteil, er nimmt seine Geschichte an, frei von Zwängen und klischeehaften Blicken.
Deshalb vermittelt das Gemälde eine starke Botschaft der Akzeptanz und des Stolzes. Schliesslich verleihen die Zeichen der Zeit dieser Figur ein ganz neues Licht. Dies beweist, dass jede Lebensphase eine erhabene Schönheit und eine tiefe Majestät birgt – einfach wunderbar anzuschauen!
Werkstudie: Der Abdruck der Zeit und die enthüllte Schönheit
-
Eine erhabene Innerlichkeit: Die weibliche Figur sitzt zusammengekauert in einem dunklen Sessel. Tatsächlich nimmt sie eine Haltung intimer Einkehr ein. Dieser sich selbst umarmende Körper zeigt keine Niederlage, sondern einen geschützten Raum der Besinnung, frei von klischeehaften Urteilen.
-
Materie und Licht: Durch einen grosszügigen Farbauftrag formt Valaine die Volumen mit sinnlicher Ehrlichkeit. Darüber hinaus wirkt das Licht wie ein wahrer Enthüller: Anstatt die Spuren der Zeit zu verbergen, beleuchtet es diese und macht sie zu echten Kraftlinien.
-
Eine Allegorie der Resilienz: Dieses Werk bricht mit dem Diktat der ewigen Jugend. Aus diesem Grund feiert es die Würde eines sich verändernden Körpers. Es verwandelt die Relikte der Jahre in Ausstrahlung, Ruhe und tiefen Stolz. 🎨✨
Valaine de Ranson
Barbara le Louverot
Barbara Le Louverot – Die Reliquien des Alltags und die modernen Vanitas-Motive
In einem gleichzeitig bissigen und tief melancholischen Register hinterfragt Barbara Le Louverot unsere Lebensweise durch das Prisma des Konsumwahns. Zunächst inszenieren ihre mit dem Spachtel in dicker Acrylfarbe gemalten Kompositionen Regale sowie Anhäufungen von Taschen, Schuhen und Alltagsgegenständen.
Tatsächlich sind diese Relikte unserer Innenräume kein einfacher Abfall. Sie drängen sich als die zukünftigen Signaturen unserer Existenz auf. Wie neue Vanitas-Motive bilden diese Ansammlungen archäologische Reliquien. Die Zukunft – oder eventuelle Entdecker von anderswo – wird sie entdecken, um unsere Obsessionen, unseren rasanten Lauf und die intime Spur unseres Daseins auf der Erde zu entschlüsseln. Das gibt wirklich zu denken!
Barbara Le Louverot: Moderne Vanitas und die Archäologie des Überflüssigen
-
Eine Archäologie des Alltags: Durch eine spachtel-acrylgetragene, reichhaltige Textur hinterfragt Barbara Le Louverot unsere Lebensweisen durch Anhäufung. Deshalb wirken ihre mit Taschen, Schuhen und Alltagsgegenständen überladenen Regale als zeitgenössische Relikte unseres Erd-Daseins.
-
Moderne Vanitas: Infolgedessen stellt sich die Künstlerin – zwischen Sozialkritik und einem absurden Augenzwinkern à la Douglas Adams – vor, was extraterrestrisches Leben oder eine ferne Zukunft von unserer Zivilisation entdecken wird. Unsere überquellenden Schränke und Überkonsumationen werden so zu den neuen tragisch-komischen Signaturen unserer Existenz.
-
Spur und Erinnerung: Schliesslich verwandelt der prägnante Pinselstrich der Künstlerin unseren Abfall in eine intime Reflexion, weit entfernt von einer einfachen ökologischen Bestandsaufnahme. Auf diese Weise flüstert jede gestapelte Tasche eine menschliche Präsenz und hinterfragt, was wir als Erbe hinterlassen wollen.
Marie Isabelle – Das Lob der innegehaltenen Bewegung und die Erinnerung an den Ursprung
Zunächst fängt Marie Isabelle durch ihr in Acryl gemaltes Rotfeuerfisch-Motiv (die fliegende Rascasse) die Anmut einer ewig innegehaltenen Bewegung ein.
Als im Jahr 2014 auf ihrem ersten handgefertigten Keilrahmen geschaffenes Fundament-Werk markiert diese Leinwand den Ausgangspunkt einer leidenschaftlichen Erkundung der lebendigen Welt. Tatsächlich entfaltet die Künstlerin einen subtilen und akribischen Pinselstrich. Sie überlagert Schichten, um der Kreatur eine fast fossile und poetische Präsenz zu verleihen. Aus der Tiefe vor einem dunklen Hintergrund auftauchend, wird dieses aquatische Motiv zum zeitlosen Zeugen einer souveränen Natur, deren Relikte die Zeit mit intakter Majestät durchqueren – ein echtes Meisterwerk!
Werkstudie: Aquatische Anmut und die Strenge der Geste
-
Eine skulpturale Präsenz: Deshalb scheint der Rotfeuerfisch mit seinen wie Segel ausgebreiteten Flossen in einem zeitlosen Universum eingefroren zu sein. Der markante Kontrast zwischen dem dunklen Hintergrund und dem leuchtend blauen Boden katapultiert das Tier in den Vordergrund und verleiht ihm eine geheimnisvolle und monumentale Aura.
-
Die Beherrschung der Materie: Obwohl das Werk in Acryl ausgeführt ist, um die Spontaneität des Strichs einzufangen, ist es durch sanfte Übergänge bearbeitet. Dies erinnert an die Tiefe der Ölmalerei. Darüber hinaus verleihen jede Nuance und jeder Farbeffekt dem Gemälde eine sinnliche und realistische Dimension.
-
Die Spur der Zeit: Schliesslich verkörpert diese emblematische Leinwand – im Februar 2026 im Château du Bois la Croix in Pontault-Combault ausgestellt – den Ankerpunkt des künstlerischen Weges. Sie lädt den Besuchern dazu ein, die Beständigkeit wilder Schönheit zu betrachten.
Marie Isabelle
Wie geht die Reise weiter?
Während diese erste Durchquerung im Herzen der Körper und der Erinnerung – an der Seite von Gilles Roux, Valaine de Ranson, Barbara Le Louverot und Marie Isabelle – zu Ende geht, lädt Sie die Galerie Les Koronin herzlich ein, eine neue zeitliche Schwelle zu überschreiten.
Deshalb übernimmt vom 04. Dezember 2026 bis zum 04. Januar 2027 der zweite Teil der Ausstellung „Spuren der Zukunft: Der Abdruck der Zeit“ das Zepter. Tatsächlich wird dieses neue Kapitel unsere Erkundung zeitgenössischer Ruinen und des Menschen vertiefen. Dazu begrüsst es die Werke von Isabelle Morin, unserer künstlerischen Mitarbeiterin Team Lumen, sowie die von Artemis Irenäus von Baste und Tamhuy.
Schliesslich geht die Reise durch Epochen und Materialien weiter. Bleiben Sie an unserer Seite und schauen Sie wieder vorbei, um die Fortsetzung dieses grossen Freskos zu entdecken!
Copyright / KI-Wasserzeichen
Hinweis: Um die Werke der Designerinnen vor unbefugter Weiterverwendung zu schützen, sind die auf dieser Seite gezeigten Bilder mit einem KI-generierten digitalen Wasserzeichen versehen. Bei Fragen findest du alle Antworten auf unserer FAQ-Seite.
Bisch e kreativ Persōn, wo i de bildende Chunst schafft?
Mir würdet eus riesig freue, wenn du üsi fränk-schwizer Online-Galerie bruchsch – sie isch 24 Stund am Tag, für d ganze Wält offe!
Hesch Lust, bi üse Chunstkurs mitzmache?
Mir wärded di vo Härze gärn derbi ha.
0 Comments