Artemis Irenäus von Baste – d Seel vom Geste und d Gschicht vo dr Echtheit

E Schwiizer Künstlerin und Küeh.

Isch das normal? Ja klar!

Für d Künstlerin Artemis Irenäus von Baste isch s Sujet – egal ob gmalt, zeichnet, skulptiert oder fotografiert – nie zuefällig. Es chunnt us ihrer eigete Gschicht, us ihrem innere Erlebe. Sie suecht nöd « s Motiv, wo guet verchauft », sondern teilt lieber e persönlechi Sicht mit ihrem Publikum. Und bi eus Schwiizer: E Chueh isch wie s Murmeli oder dr Steiibock – e Stück Identität.

Jenseits vom Akademismus: s Gfühl als Motor

Bi Artemis Irenäus von Baste git’s kei Usnahm vo däm Weg. Au wenn Küeh male für gwüssi Kunsttheoretiker villicht wenig spannend tönt, folgt sie vor allem ihrem Gfühl. Oft erfüllt sie Ölmalerei-Aufträg us ihrem Umfeld und verwandlet e ländlechi Szene in e Werk vo seltener Echtheit.

Wie vil ihrer Kolleginne verteidigt sie d Kraft vo dr Kunst, Einzigartigs z schaffe. Es Original existiert nume einisch – und tragt e Seel in sich, wo kei Serienabdruck je erreiche chan.

S Original: e emotionale und identitäre Verbindig

Im Unterschied zu industrielli Reproduktione isch Malerei s Resultat vo Geste, Blick und Sensibilität vo dr Künstlerin. Jedes Bild verzellt e Gschicht. D Verbindig wird emotional: e vertraute Ort, Erinnerige us dr Chindheit oder tiefe Wurzle werde sichtbar.

E originales Tierbild z bstelle heisst: sich für Emotion, Qualität und Harmonie mit em eigete Wohnraum und em eigene Charakter z entscheide.

Fokus uf s Werk: E Malerei mit intime Detail (Januar 2026)

In dr dritte Ölmalerei us dere Serie, gmalt im Januar 2026, entdecke mer vor de Braunvieh-Chüeh feini Hiiwiis uf d Entstehig vom Werk:

  1. S Skizzenbüechli vo Artemis Irenäus im Vordergrund – Symbol für d Vorarbeit.
  2. D Mütze und s Plüschtier links und rechts vom Büechli. Die Gäge-ständ ghöred ihrer Tochter und sind e warmherzige Geste für d Auftraggeber, wo d Familie von Baste zu e gmüetliche Moment empfangä händ.

Spannend isch, dass Artemis Irenäus zum zweite Mal in ihrem Werk sichtbar und ästhetisch uf d Existenz vo ihrem Chind hiwiist. Wär das Chuehbild also nöd es wunderschöns Vorwand, über Familie und Weitergabe z rede?

 

Dieses Ölgemälde auf Leinen, das im Dezember 2025 in Paris entstand, zeigt die Künstlerin Artemis Irenäus von Baste in einem Selbstporträt.

Artemis Irenäus von Baste, Selbstporträt während ihrem Paris-Aufenthalt im Dezember 2025, Ölmalerei auf Leinwand.
Sammlig vo Philippe Morin.

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